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EuropapokalEuroLeague: Bayern haben in Belgrad gegen Maccabi Playoffs im Blick / Berlin im letzten Heimspiel gegen Olympiakos

02. April 2025

Autor: Horst Schneider

Die Turkish Airlines EuroLeague steuert in dieser Woche mit dem vorletzten Spieltag auf die Postseason zu.

Diese Woche in Europa:

Donnerstag, 20:30: Maccabi Tel Aviv - München (EL)

Freitag, 20:00: Berlin - Olympiakos Piräus (EL)

Der Deutsche Meister hat seit der vergangenen Woche einen Platz zumindest in den Play-Ins sicher, kann sich aber als mindestens Sechster auch noch direkt für die Teilnahme an den Playoffs qualifizieren. Dafür müssen die Bayern aber mindestens eines, eventuell sogar ihre beiden letzten Spiele (gegen Maccabi und den Tabellenführer Fenerbahce) gewinnen, weil ihnen als derzeit Fünfter noch fünf Verfolger auf Schlagdistanz im Nacken sitzen. Bis auf Barcelona haben die Bayern dabei alle direkten Vergleiche gegen die anderen vier Verfolger verloren. Dass diese vier am Donnerstag und Freitag direkt aufeinandertreffen (Zvezda gegen Efes und Real gegen Paris), treibt die Brisanz dieses vorletzten Spieltags auf die Spitze.

EuroLeague: Maccabi Playtika Tel Aviv - FC Bayern München (Do, 20:30 Uhr)

Status quo: Die Bayern rangieren mit 19-13 Siegen auf dem fünften Platz und können diese Playoff-Position mit einem Sieg in Belgrad festigen, wo Maccabi auch in dieser Saison seine Heimspiele vor ausgewähltem und kleinem Publikum ausrichtet. Als Drittletzter (10-22) hat der israelische Meister selbst keine Chance mehr auf die Postseason.

Hinspiel: Das von Tamir Blatt (4/8 Dreier und zehn Assists) dirigierte Maccabi überrumpelte die Bayern im ersten Viertel zu einer 30:22-Führung und verteidigte den Vorsprung mit 25 Punkten von Jaylen Hoard und 20 von Levi Randolph bis zur letzten Viertelpause. Shabazz Napier mit zwei Dreiern und Devin Booker mit einem Dunking sorgten dann gleich zu Beginn des Schlussviertels für die Wende. Andreas Obst (23) und Carsen Edwards (25) griffen den Faden auf und warfen die Bayern noch zum 98:93-Sieg.

Stars: Trainer Oded Katash ließ in den letzten Spielen seine beiden Spielmacher Tamir Blatt (9,0 PPG und 6,8 APG) und Rokas Jokubaitis (12,5 PPG und 4,8 APG) nebeneinander starten. Für Entlastung im Backcourt sorgen John Di Bartolomeo und Jimmy Clark. Auf dem Flügel und im Frontcourt fehlen schon seit Wochen Marial Shayok (Schulter), Jaylen Hoard (Oberschenkel) und Jasiel Rivero (Sprunggelenk), was den Allrounder Levi Randolph (11,9 PPG) und Nationalcenter Roman Sorkin (12,9 PPG) zu langen Extraschichten zwingt. Auch Trevion Williams hat nach ersten Anpassungsproblemen zuletzt immer besser seine Rolle gefunden.

Aktuelle Form: Ungeachtet der schwierigen Umstände (zusätzliche Reisen durch die wegfallenden Heimspiele, Verletzungspech und viele personelle Wechsel) imponierte Maccabi im März mit vier Siegen in Folge (u.a. gegen Fenerbahce und Monaco). Am vergangenen Doppelspieltag riss die Serie jedoch gegen Panathinaikos (92:99) und bei Efes Istanbul (88:90). In Israel kämpft Maccabi (19-3 Siege) mit dem Lokalrivalen Hapoel (20-3) und dem alten Rivalen Jerusalem (17-5) um die Vorherrschaft.

Alte Bekannte: Neben Tamir Blatt, der mit ALBA zweimal Deutscher Meister und 2022 Pokalsieger wurde, und Trevion Williams hat auch Will Rayman eine kurze BBL-Vorgeschichte. Der US-Forward spielte im Herbst 2020 acht Spiele für Göttingen.

Livestream / TV: Alle Spiele der Turkish Airlines EuroLeague werden in dieser Saison live und auf Abruf auf MAGENTA SPORT übertragen. Lukas Schönmüller kommentiert die Übertragung aus Belgrad ab 20:15 Uhr.

EuroLeague: ALBA BERLIN - Olympiakos Piräus (Fr, 20:00 Uhr)

Status quo: Berlin (5-27 Siege) steht als Tabellenletzter fest, und der Tabellenzweite Olympiakos (22-10) hat schon seit Wochen sein Playoff-Ticket (inkl. Heimvorteil) in der Tasche.

Hinspiel: Zum Abschluss der Hinrunde verpasste ALBA in Piräus die Chance, sich mit 19 Punkten von Matt Thomas ein eigenes Weihnachtsgeschenk zu machen. Yanni Wetzell und Trevion Williams (3/4 Dreier) setzten sich mit je 13 Zählern gegen den langen Moustapha Fall (18) durch, und 87 Sekunden vor Schluss brachten Malte Delow und Elias Rapieque die Berliner sogar 85:82 in Führung. In der Crunchtime führten aber Evan Fournier (23) und Sasha Vezenkov (17) Olympiakos mit einem 8:0-Endspurt noch zum 90:85-Sieg.

Stars: Olympiakos wird aktuell von einer Verletzungswelle heimgesucht. Für den Trip nach Berlin muss Trainer Giorgios Bartzokas neben dem Langzeitverletzten Thomas Walkup auch Luka Vildoza, Evan Fournier, Nikola Milutinov und Youssoupha Fall zu Hause lassen. Der Spielaufbau wird damit in den Händen von Nigel Williams-Goss (8,1 PPG und 3,2 APG) und dem nachverpflichteten Saben Lee liegen. Zudem soll Keenan Evans nach einjähriger Verletzungspause sein Comeback geben. Im Frontcourt ist Olympiakos auch ohne seine beiden Star-Center mit dem MVP-Kandidaten Sasha Vezenkov (20,2 PPG und 6,6 RPG) und Alec Peters stark aufgestellt. Auf dem Flügel müssen Shaquielle McKissic und Kostas Papanikolaou in die Bresche springen.

Aktuelle Form: Seit seiner Qualifikation für die Playoffs vor drei Wochen (mit einem 76:74 gegen Panathinaikos) hat Olympiakos in der EuroLeague gegen Roter Stern und Monaco sowie in Villeurbanne alle folgenden Spiele verloren. Die griechische Liga hat Olympiakos vor zwei Wochen mit 20-2 Siegen (beide Niederlagen gegen Panathinaikos) abgeschlossen und startet am Sonntag als Zweiter gegen Panionios Athen in die Playoffs.

Livestream / TV: Alle Spiele der Turkish Airlines EuroLeague werden in dieser Saison live und auf Abruf auf MAGENTA SPORT übertragen. Benni Zander kommentiert die auch für Nicht-Abonnenten freigeschaltete Übertragung aus Berlin ab 19:30 Uhr.